STATEMENTS
  von anderen über uns (als ehemaliges Geburtshaus Nussdorf) und über die sanfte Geburt ...
 
  ..."Wir glauben, daß jede Frau den Ort und die Umgebung für die Geburt ihres Kindes frei wählen sollte.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt ausdrücklich Frauen, die ihr Kind in einem Geburtshaus statt in einer Klinik zur Welt bringen möchten. Mittlerweile ist es wissenschaftlich bewiesen, daß autonome Geburtseinrichtungen das gleiche Maß an Sicherheit wie Krankenhäuser bieten.
(Vgl. Rooks' J. P. et al, Outcomes of Care in Birth Centers, The National Birth Center Study, New England Journal of Medicine, vol. 321:26, Dec. 28, 1989).

Ich habe das Geburtshaus Nussdorf persönlich besucht und war von dem Angebot sehr beeindruckt. Nussdorf ist ein unabhängiges Geburtszentrum, das auf höchstem medizinischen Niveau arbeitet. Ohne Bedenken kann ich es als passenden Ort für Ihre Geburt in Österreich empfehlen."

Prof. Marsden Wagner,
Responsible Officer for Mother and ChiId Care (em.), M.D., M.S.P.H.,
Weltgesundheitsorganisation (WHO).


ANMERKUNG: In diesem Zusammenhang möchten wir Sie noch im besonderen auf folgenden Text verweisen:
2. Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Geburtshilfe (1985)

 
 

..."Alle Forschungsarbeiten, die von kompetenten medizinischen Zeitschriften in jüngster Zeit veröffentlicht wurden, stimmen darin überein, daß die elektronische Überwachung des Fötus zunehmend Kaiserschnitte bewirkt. Zahlreiche Statistiken belegen diese Entwicklung.
Es gibt einfach keine Entschuldigung mehr dafür, daß Babies in einem elektronischen Umfeld geboren werden.
Während der letzten drei Jahrzehnte habe ich sowohl die Einflüsse der unmittelbaren Umgebung auf den Prozeß der Geburt als auch den ersten Kontakt zwischen Mutter und Kind studiert.
Ich habe gelernt, daß die Intimität das wichtigste Bedürfnis aller Säugetiere darstellt.
Um ungestört zu gebären, benötigen wir den Rückzug. Wir bewegen uns jedoch in eine entgegengesetzte Richtung.
Nachdem ich mich lange Zeit mit Haus- und Krankenhausgeburten beschäftigt habe, glaube ich, daß ein neues Zeitalter der Geburt heranreift."

Dr. Michael Odent,
Autor zahlreicher Bücher über sanfte Geburt,
Grußbotschaft zum fünfjährigen Bestehen des Geburtshauses Nussdorf


 
 

Die Rolle der Väter bei der Geburt - Dr. Kurt Scholz, (ehem.) Stadtschulrat von WienDr. Kurt Scholz mit Sohn

Hatten Sie Angst vor der Geburt?
Ja.
Warum?
Den Schmerz des Partners mitzuerleben erfüllt einem zuerst eher mit Angst. Bei der Geburt war es dann eine ganz selbstverständliche, zwischenmenschliche Hilfe.
Wie erinnern Sie sich heute an die Geburt?
Ich werde den Platz der Geburt nie vergessen. Ich gehe heute noch hin und schaue mir den Platz im Geburtsraum an, an dem er geboren wurde. Ich kann minutiös seine Bewegungen als Neugeborener wiedergeben.
Wie würden Sie das Erlebnis einordnen?
Ich bin dagegen, daß man das Erlebnis Geburt religiös, moralisch oder sonst wie überhöht darstellt. Es ist die simple Tatsache, daß ich das Kind seit der Geburt kenne.
Wie haben Sie Ihre Vaterrolle erlebt?
Unser Sohn ist heute neun Jahre alt. Ich bin damals mit dem Kind am Abend im Tragetuch spazieren gegangen. Die Leute haben sich sofort aufgeregt, daß da ein verständnisloser Vater sein Kind spazierenträgt, obwohl es eigentlich schlafen sollte. Daß es so aber besser schläft als Zuhause im "Babyknast", im Gitterbett, hat niemand kapiert.

Auszug und © aus "leben + helfen" - Das Magazin des Arbeiter Samariter Bundes Österreichs. Heft 4 September - Oktober ´95

 
  Weitere Statements und Danksagungen zu uns finden Sie auch im Abschnitt
"Geboren im Geburtshaus - Freunde und Bekannte"
   
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