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Die Sterilisation des Mannes, auch als Vasektomie oder
Samenleiterunterbindung bezeichnet, ist eine bewährte und einfach durchzuführende
Methode zur Schwangerschaftsverhütung.
In der Regel erfolgt der Eingriff in Lokalanästhesie (örtliche Betäubung);
die Vermeidung einer Vollnarkose stellt hier auch einen der wesentlichen
Vorteile dar. Dadurch dauert der Eingriff nur etwa 20 Minuten und der
Patient kann gleich nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen.
Der Eingriff ist kaum beschwerlich, ist außerordentlich risiko- und komplikationsarm;
der "vasektomierte" Mann kann nach einer Woche wieder Geschlechtsverkehr
haben.
Nach dem Eingriff ist "Mann" allerdings nicht sofort steril. Erst nach
einer Untersuchung des Ejakulates (Samenerguß) 12 Wochen nach dem Eingriff,
bei dem ein spermienfreies Ejakulat unter dem Mikroskop festgestellt wird,
ist der Patient unfruchtbar.
Die Sterilisation des Mannes spielt besonders dann eine Rolle, wenn in
einer Partnerschaft der Wunsch geäußert wird, die Familienplanung abzuschließen.
Eine Rückoperation ist zwar möglich, der Erfolg liegt in diesem Fall doch
bei etwa 80%. Der Eingriff ist allerdings dann etwas langwieriger und
bedarf einer Vollnarkose.
Die Entscheidung des Mannes sich sterilisieren zu lassen, stellt nach
heutiger Erfahrung und unzähligen Gesprächen mit Paaren, einen wichtigen
Beitrag zur Schwangerschaftsverhütung in einer Partnerschaft dar. Nachdem
die Frau jahrelang die Verantwortung (Pille, Spirale, usw.) für die Schwangerschaftsverhütung
getragen hat, kann der Mann durch diesen einfachen Eingriff nachhaltig
einen Beitrag zur Verhütung und zur Familienplanung leisten. Die Erfahrung
zeigt, dass die Partnerin diesen Ausgleich zu schätzen weiß.
Gesetzliche Voraussetzung für die Sterilisation:
Vollendetes 25. Lebensjahr
Eigene Kinder sind keine Voraussetzung
Weiterführende Informationen:
Prof. Dr. Thomas M. TREU
Judenplatz 2/4
1010 WIEN
Telefon: 01-5337943
Telefax: 01-5332025
Homepage: http://www.sterilisation.at
und http://www.vasektomie.at
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