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Das Abschalten der Sinne nach außen und das Horchen nach innen
wird vom Wasser gefördert und intensiviert.
Die Intimität und das Geborgensein, für den Geburtsprozess von großer
Bedeutung, ist für viele Frauen im Wasser am besten gegeben.
50% der Frauen im Geburtshaus nützen dies, um sich in den ersten Stunden
der Geburt, zu Hause oder in der einladenden, großen Badewanne im Geburtshaus,
zu entspannen.
Bei kräftigen Geburtswehen werden diese von den Frauen als weniger schmerzhaft
empfunden.
Die Abstände zwischen den Wehen werden länger und somit auch die Ruhepausen.
In denWehenpause kann sich die Frau vom Wasser tragen lassen und neue
Energie schöpfen. Das Gewebe wird im Wasser besonders weich, die
Elastizität gefördert und der Damm geschont.
All dies verringert somit auch die Geburtsdauer.
Wird ein Kind von seiner Mutter in das Wasser geboren, schützt der sogenannte
"Diving-Reflex" vor einer Aspiration (dem Einatmen unter Wasser).
Es ist gut vorstellbar, dass der Übergang vom Fruchtwasser in dasselbe
Element für das Baby sanfter ist.
Wir konnten erleben, dass viele Geburten im Wasser einfach passieren,
weil die Frauen den Geburtsvorgang geschehen lassen.
Die Hebammen des Geburtshauses können auf eine durchschnittliche 15-jährige
Erfahrung in der Betreuung von Unterwassergeburten zurückblicken.
Ein paar Zahlen:
Beim "underwater-birth-congress" in London 1996 konnte man schon auf 19.000
dokumentierte Unterwassergeburten weltweit zurückblicken.
Im Geburtshaus kommen 10 -15% der Kinder unter Wasser zu Welt.
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